Facebook

Geschichte

 

 

Das Unternehmen wurde 1912 gegründet. Zuerst nutzte man die örtlichen Tonvorkommen für die Herstellung von Blumentöpfen.

 

1920 wurde die Produktion dann um die Fertigung von Steinzeugrohren erweitert, da auch dafür geeignete Tonvorkommen in der näheren Umgebung anstanden. Die malerisch, am Rande des Spreewaldes in einem parkähnlichen Werksgelände gelegenen, verklinkerten Gebäude, stammen aus dieser Zeit.

 

Die Geschichte des Unternehmens verlief wechselvoll:
In den Jahren 1940 bis 1945 stillgelegt, beherbergte das Werk in dieser Zeit einen Zuliefererbetrieb für den Flugzeugbau und wurde nach Kriegsende als Rüstungsbetrieb enteignet. Nach 1945 nahm man die Produktion von Steinzeugrohren und Blumentöpfen wieder auf. Auf ihrer Basis entstand Mitte der 70er Jahre eher „überraschend“ die Spaltplattenproduktion. Die Rohrfertigung wurde abrupt abgebrochen, die Blumentöpfe „überlebten“ aber als gesuchtes Konsumgut. Beispiele für Spaltplatten aus der Crinitzer Fertigung der letzten 15 Jahre der DDR findet man heute noch in den großen Neubaugebieten Berlins, wo sie als Fassadenbekleidungen der Plattenbauten eingesetzt wurden.

 

Am 1. April 1998 wurde die Crinitz Baukeramik GmbH gegründet und existiert noch heute.

 

Im Jahr 2008 folgte eine Änderung der Gesellschafterstruktur: Gesellschafter der Crinitz Baukeramik GmbH wurden die Crinitzer Steinzeug Manufaktur Gebrüder von Schierstaedt GmbH und Dipl.-Ing. Bernd Krause. Vertriebspartner wurde die GSI , wodurch die Vertriebaktivitäten ausgeweitet werden konnten. Es folgte der Einsatz weiterer Außendienstmitarbeiter, um eine intensivere Kundenbetreuung zu ermöglichen.

 

Im Jahr 2009 wurde die Produktpalette weiterentwickelt: Das Angebot einer kundenspezifischen Farb- und Oberflächengestaltung und die neue Produktreihe "Kohlebunt" wurden ins Sortiment der Crinitz Baukeramik GmbH aufgenommen.

 

Im Jahr 2010: 2. Preis des Deutschen Fassadenpreises 2010 im Bereich der Energieeffizienten Fassadendämmung [mehr..]